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Ich bekam die Möglichkeit zusammen mit Philipp Pink im Senatssaal der HfBK Dresden, einem relativ großen, aber ebenso schwierigen Raum auszustellen. Dessen Dimensionen belaufen sich auf 10 mal 11 Meter Grundfläche mit einer Höhe von ungefähr 16 Metern. Der Saal besitzt auf einer Seite ein großes, durch ein Rollo verschließbares Fenster mit Blick zur Elbe, zwei Eingangstüren in den Ecken der gegenüberliegenden Seite, sowie ein großes Oberlicht, welches gerahmt ist von Stuck. Der Fußboden besteht aus klassischem Parkett.
»Go Practice« war eine Arena oder Zirkus, der den gesamten Raum des Saales ausfüllte und seine gegebenen Details bewusst nutzte. Die Installation bestand aus einer 1.80 m hohen Bande, die dem Raum einen extra Rahmen gab und durch ihre Höhe Blicke vom Außenraum blockierte. Wollte man den Saal betreten, musste man sich durch eine Einstiegsschleuse zwängen und erst nachdem man diese passiert hatte, eröffnete sich der gesamte Innenraum. Die Fläche innerhalb der Bande war mit einer 10cm dicken Schicht Holzspäne aufgefüllt. Um den Effekt der Arena zu verstärken befand sich mittig, in etwa 9 m Höhe ein großer Stadionfluter, der die Fläche unterhalb mit gleißendem Licht ausfüllte. Das Fenster des Saales war dabei mit einem Rollo verschlossen und da es nicht möglich war, das Oberlicht des Raumes zu verschließen, legten wir die Öffnungszeiten der
Ausstellung auf 5 Uhr nachmittags, denn zu dieser Zeit war bereits die Sonne untergegangen. Die einzige Lichtquelle war somit der Scheinwerfer. Im Eingangsbereich vor der Einstiegsschleuse befanden sich außerdem drei Wasserspender, an denen sich die Besucher bedienen konnten. Titel: Go Practice. (2004)
Gemeinschaftsarbeit mit Philipp Pink.
Material: Spanplatte, Holzspäne, Stadionleuchte, Wasserspender. Maße: 10 x 11 x 16 m